Erbschaftsteuer berechnen
In den meisten Erbfällen fällt gar keine Erbschaftsteuer an — die Freibeträge sind hoch. Dieser Rechner zeigt Ihnen, ob Sie darüber liegen und mit welchem Betrag Sie rechnen müssen.
Freibeträge im Überblick
Persönliche Freibeträge nach § 16 ErbStG, Rechtsstand 2026.
| Verhältnis zur verstorbenen Person | Steuerklasse | Freibetrag |
|---|---|---|
| Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner | 1 | 500.000 € |
| Kind oder Stiefkind | 1 | 400.000 € |
| Enkel, dessen Elternteil bereits verstorben ist | 1 | 400.000 € |
| Enkel | 1 | 200.000 € |
| Elternteil oder Großelternteil | 1 | 100.000 € |
| Geschwister | 2 | 20.000 € |
| Nichte oder Neffe | 2 | 20.000 € |
| Schwiegerkind oder Schwiegerelternteil | 2 | 20.000 € |
| Geschiedener Ehepartner | 2 | 20.000 € |
| Andere Person, auch nichteheliche Lebensgefährten | 3 | 20.000 € |
Steuersätze
Nach § 19 ErbStG, bezogen auf den steuerpflichtigen Erwerb — also auf den Betrag, der nach Abzug aller Freibeträge übrig bleibt.
| Erwerb bis | Klasse I | Klasse II | Klasse III |
|---|---|---|---|
| 75.000 € | 7 % | 15 % | 30 % |
| 300.000 € | 11 % | 20 % | 30 % |
| 600.000 € | 15 % | 25 % | 30 % |
| 6.000.000 € | 19 % | 30 % | 30 % |
| 13.000.000 € | 23 % | 35 % | 50 % |
| 26.000.000 € | 27 % | 40 % | 50 % |
| darüber | 30 % | 43 % | 50 % |
Wird eine Wertgrenze nur knapp überschritten, greift der Härteausgleich nach § 19 Abs. 3 ErbStG: Der Mehrbetrag wird dann gedeckelt, damit ein Euro mehr Erbe nicht mehrere tausend Euro mehr Steuer auslöst. Dieser Rechner berücksichtigt das.